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Gesellschaft Volkshochschule Werra-Meißner
In diesem Programmbereich erwartet Sie ein breit angelegtes Kursangebot.
Politische, soziale, ökonomische und rechtliche Themen finden hier ebenso
ihren Raum wie geschichtliche und naturkundliche sowie pädagogische und
psychologische Themen.
Ein globales, lebenslanges Lernen zu ermöglichen und nachhaltige Entwick-
lung zu gewährleisten sind wesentliche gesellschaftliche Aufgaben, denen
sich die Volkshochschulen in Deutschland widmen.
Auch die Volkshochschule Werra-Meißner hält ein großes Spektrum an
Veranstaltungen für Sie bereit, die Sie informieren und zu Diskussionen und
oder aktivem Handeln einladen.
Arbeitsgemeinschaft Vor- und Frühgeschichte Ein Ausblick zum Umgang mit Taten und Tätern nach 1945
Grabungsmaßnahmen und Dokumentation archäologischer schließt den Vortrag ab. In Kooperation mit „BUNT statt braun -
Funde im Werra-Meißner-Kreis. Die Treffen finden immer am Aktionsbündnis gegen Rechtsextremismus im Werra-Meißner-
ersten Dienstag eines Monats in der vhs statt. Anmeldung/ Kreis“.
Information: Dr. Karl Kollmann, Tel. 05658 457.
Vortrag
222-00E040
222-00E010 Dr. Ulrich Schneider, Historiker
Dr. Karl Kollmann ESW, vhs, Vor dem Berge 1, R. 202 (Aula)
ESW, vhs, Vor dem Berge 1, Vor- u. Frühgeschichte Mi, 05.10.2022, 19:00-20:30 Uhr
(jeden 1. Dienstag im Monat) 5,00 € (zahlbar vor Ort)
gebührenfrei
Antisemitismus im Dritten Reich - von der
Ausgrenzung zum Völkermord
Der Antisemitismus in Deutschland war keine Erfindung
der Nazis. Er hatte seine Vorläufer, wurde von diesen
aber ins Extrem gesteigert. Ulrich Schneider skizziert, wie
diese Entwicklung stufenweise in brutale Praxis umgesetzt
wurde. Der gesellschaftlichen Ausgrenzung und Isolierung
schon zu Beginn des Dritten Reichs, der Entrechtung durch
die „Nürnberger Rassegesetze“ von 1935 und der damit
verbundenen „Arisierung“ der Wirtschaft und „Säuberung“ des
Kulturlebens folgten die Novemberpogrome von 1938 sowie
der forcierte Raub jüdischen Eigentums und mit dem Krieg die
Ghettoisierung und Deportation in den Osten. Dieser Prozess
kulminierte schließlich in der „Endlösung der Judenfrage“
durch die Massenvernichtung, organisiert durch die Wannsee-
Konferenz von 1942. Der Referent ordnet die Judenverfolgung
in die Gesamtpolitik des deutschen Faschismus ein: politische
und gesellschaftliche Gleichschaltung als Voraussetzung
kriegerischer Expansion zur Realisierung internationaler
Vorherrschaft. Nicht vergessen werden dabei die Mitläufer,
Akteure und Profiteure der deutschen „Volksgemeinschaft“. Referent Dr. Ulrich Schneider
Vorträge zur Heimatgeschichte
Die folgenden Veranstaltungen werden gemeinsam von der Historischen Gesellschaft des Werralandes, dem Geschichtsverein
Eschwege und der vhs Werra-Meißner durchgeführt.
Das Bronzeschwert von Eschwege Aus dem Leben Marias von England, Recht durch Gewalt: Der Vertrag
zwischen Landgraf Moritz und denen von
Gesellschaft
Gesellschaft
Landgräfin von Hessen
222-00E020
Boyneburg von 1602
222-00E025
Dr. Karl Kollmann
222-00E030
Sebastian Mader
Sabine Köttelwesch
Dr. Thomas Diehl
ESW, Gaststätte Traube, Stad 40
ESW, vhs, Vor dem Berge 1, R. 202 (Aula)
ESW, vhs, Vor dem Berge 1, R. 202 (Aula)
Di, 11.10.2022, 20:00-21:30 Uhr
Di, 08.11.2022, 20:00-21:30 Uhr
Di, 13.12.2022, 20:00-21:30 Uhr
5,00 € (zahlbar vor Ort)
5,00 € (zahlbar vor Ort)
5,00 € (zahlbar vor Ort)
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